Katrin Stalder

Sommer-Kinderwoche 2018

Kindergottesdienst<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirchenweb.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>15</div><div class='bid' style='display:none;'>271</div><div class='usr' style='display:none;'>24</div>

Selber Käse herstellen, ein T-Shirt bedrucken oder doch lieber einen Ausflug auf den Bauernhof machen? Solch schwierige Entscheide mussten die Kids an der Kinderwoche treffen.
Katrin Stalder,
Spass zum Start: Spielstrasse
Die Kinderwoche 2018 startete bei bestem Wetter. Rasch füllte sich der Innenhof der Stefanskirche mit Kindern. Hier erwartete sie eine Vielfalt an Angeboten: Fussball, Tischtennis, Frisbee, Badminton, eine Hüpfburg und vieles mehr. Auch das Büchsen-, beziehungsweise Becherwerfen mit nassen Schwämmen kam sehr gut an und entwickelte sich gelegentlich zu einer wilden Wasserschlacht. Nicht nur die Kinder, sondern auch die vielen LeiterInnen und NachwuchsleiterInnen konnten sich hier austoben. «Viele Leitende geniessen es sehr, mit den Kids zu spielen und sogar auf der Hüpfburg zu turnen», erzählt eine der ungefähr 20 LeiterInnen, die sich in dieser Woche für die Kids im Quartier eingesetzt haben.

Hören und staunen: Gott sieht mich
Bald lief der Countdown, die Kids zählten den Start des Pleunmsteils an. Nach einer herzlichen Begrüssung der Kinder wurden Lieder gesungen, zu denen sich gross und klein bewegen konnte. Natürlich durfte auch das KIWO-Lied nicht fehlen. Jeden Tag wurde es um eine neue Strophe erweitert und so die verschiedenen biblische Botschaften und Geschichten auf eine einfache Art und Weise vertieft. Es ging dabei um grundlegende Botschaften wie „Gott nimmt mich wahr“, „Gott geht auf mich ein und akzeptiert mich als Menschen“ oder „Gott heilt mich und mein Herz“. Unterstützung erhielten sie dabei von der Kinder-und Jugendband 3inOne, die hier ihren ersten selbständigen Einsatz hatte. Zuvor wurde sie von einer erfahrenen Bandleiterin angeleitet und gecoacht. Und nun begeisterten 6 hochmotivierte Kinder und Jugendliche die Kinder zum Mitsingen während der ganzen Woche. Weitere Einsätze folgten dann in Gemeindegottesdiensten.

Entdecken und Erleben: Workshops
Für viele Kids DER Höhepunkt einer Kinderwoche sind die verschiedenen Workshops. Die Anzahl und das Engagement der LeiterInnen und MinileiterInnen ermöglichten eine grosse Vielfalt und Bandbreite an Aktivitäten. Backen, Ballsport, Chemieexperimente, eine Kaugummimaschine bauen, eine Schatzsuche oder eine Bachwanderung sind nur ein Bruchteil von den insgesamt 22 verschiedenen Workshops, die über die Woche verteilt angeboten wurden. Hier war für jedes Kind etwas dabei. Es ging nicht lange, da sah man Kinder mit Farbe im Gesicht, Teig an den Händen oder einer Kaugummimaschine im Arm herumrennen. Offensichtlich war hier etwas los.

Lernen fürs Leben: als LeiterIn
Durchschnittlich 80 Kinder besuchten die KIWO täglich. Doch nicht nur sie durften an der KIWO etwas lernen, sondern auch die ca. 10 NachwuchsleiterInnen. An drei Tagen wurden sie jeweils für eine halbe Stunde geschult. Dabei ging es um Dinge rund ums Thema Leiterschaft; Auf was muss ich achten? Wie leite ich richtig an? Wie kann ich ermutigen? Das Gelernte konnte dann bei den Workshops direkt in die Praxis umgesetzt und ausprobiert werden. Das gemeinsam zubereitete Mittagessen und die Zeit, die sie dabei zusammen verbringen konnten war für sie ein wichtiger Spassfaktor in der ganzen Woche.

Nach den Workshops und einem kleinen Zvieri wurde der Tag jeweils im Plenum mit verschiedenen Liedern und natürlich dem KIWO-Lied beendet. Beim Elternfest, am Freitag, durften die Kinder dann ihren Eltern zeigen, welche Lieder sie gelernt haben und wie man sich dazu richtig bewegt. Anschliessend konnte man die Woche bei Bratwurst und Eistee ausklingen lassen.
Bereitgestellt: 22.01.2019     
aktualisiert mit kirchenweb.ch