Katrin Stalder

Abschied und neuer Lebensabschnitt

Anna Mathis <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Katrin&nbsp;Stalder)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>stefanskirche.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>83</div><div class='bid' style='display:none;'>2158</div><div class='usr' style='display:none;'>27</div>

Die Zeit in Hirzenbach, insbesondere im COFFEE&DEEDS, geht für mich zu Ende. Als ich nach meiner Matura 2015 zwei Monate lang nichts zu tun hatte, durfte ich die Zeit im damals ganz neuen Quartiercafé überbrücken. Und irgendwie ist mein Herz da hängengeblieben.
Anna Mathis
Gottes Gegenwart ist im COFFEE&DEEDS so spürbar und real, dass es mich immer wieder dahinzog. Auch wuchs mein Herz für die Vision, den Menschen im Quartier Jesus näherzubringen und im Coffee ein Begegnungsort zu schaffen. So entschloss ich, mich regelmässig im COFFEE&DEEDS zu investieren; eine Entscheidung, die mich in den letzten Jahren in vielerlei Hinsicht bereichert hat. Ich lernte Kaffee lieben, so sehr, dass nun auch eine Siebträgermaschine bei mir zu Hause in der Küche steht. Dabei ist es nicht hauptsächlich der gute Cappuccino an sich, der die Freude bereitet, sondern das darum herum: Gäste zu haben, ihnen etwas Gutes servieren zu können und eben die Tatsache, dass guter Kaffee oft Menschen zusammenbringt und gute Gemeinschaft entstehen lässt. Auch persönlich durfte ich im COFFEE&DEEDS viel lernen. Die regelmässigen Gebetstreffen waren nicht nur Segen fürs Quartier sondern bereicherten auch mein persönliches Gebets- und Glaubensleben. Vor allem aber schloss ich in dieser Zeit viele gute Freundschaf ten, sodass Hirzenbach bereits bevor ich ins Quartier gezogen bin zu einem zu Hause wurde und es dies auch jetzt noch ist, wo ich nicht mehr da wohne. Ich durfte erleben, da zu Hause zu sein, wo Menschen gemeinsam Kirche im Alltag leben. Und ich bin überzeugt, dass dies überall auf der Welt der Fall sein kann. So gehe ich voller Freude und Zuversicht auf meinen nächsten Lebensabschnitt zu, den mein Mann Manu und ich in Kenia und im Kongo verbringen werden.
An dieser Stelle: DANKE für die kostbare Zeit!
Ich freue mich, weiter von euch zu hören.
Bereitgestellt: 21.03.2021     Besuche: 120 Monat 
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