Fundraising für das Stefansviertel

MAYA_Stefansviertel_Axonometrie
Als Kirche wollen wir in die Zukunft investieren. Mit dem Stefansviertel (dem Ersatzneubauprojekt) entsteht viel mehr als ein Kirchengebäude – es entsteht eine Plattform fürs Quartier, auf welcher verschiedenste Angebote Platz haben. Von Coworking-Space und Kreativräumen bis zu einem mehrfunktionalen Sakralraum wird es viele Nutzungsmöglichkeiten geben, die dem Quartier zugutekommen und Gemeinschaft ermöglichen.
Im Laufe der Bauplanung hat sich herauskristallisiert, dass wir dafür Drittmittel von Privatpersonen, Stiftungen und öffentlichen Körperschaften sammeln wollen – auf Neudeutsch: Wir wollen fundraisen. Damit wagen wir neue Wege der Finanzierung, in welcher die Nutzenden und Finanzierenden des kirchlichen Lebens in viel direkterem Zusammenhang stehen als bei einer Steuerfinanzierung, wie es bereits bei sonstigen Vereinen heute der Fall ist. Dieser Kulturwandel ermöglicht der Kirchgemeinde Wachstum und Gestaltungsspielraum – und dem Quartier eine moderne Plattform.

In der nächsten Zeit wollen wir andenken, was Fundraising konkret für uns als Kirchgemeinde heisst und wie wir die Vision des Stefansviertels authentisch vermitteln können. Es ist eine umfassende Kapitalbeschaffungskampagne für das Stefansviertel für die zweite Jahreshälfte 2023 angedacht, in der wir nicht nur Mittel sammeln, sondern auch das Quartier für die Vision des Stefansviertels gewinnen wollen: Als Plattform wirkt das Stefansviertel ins Quartier hinein, als Ort der Gastfreundschaft, Begegnung und Inspiration. Es wird ein relevanter Ort für das Quartier. Im Alltag und am Sonntag. Vielfältig und ganzheitlich – wie in einem Stadtviertel.

Beni Bucher und David Schork