Herzlich willkommen in der Kirchenpflege!

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Wir sind dankbar, als Kirchenpflege vertrauensvoll und zukunftsorientiert unterwegs sein zu dürfen. Und wir sind dankbar für Mimi und Sibylle, die die Kirchenpflege für die kommende Zeit mit ihrem Wirken bereichern werden.
Sibylle Weber stellt sich vor
Ich habe Umweltnaturwissenschaften studiert und danach 20 Jahre im Hilfswerk ena (ehemals TearFund) in der Kommunikation gearbeitet, zuletzt als Bereichsleiterin Marketing. Nun möchte ich mein Umweltwissen auffrischen mit dem MAS Nachhaltigkeit und Umweltinnovation. Zudem arbeite ich als Texterin bei nevalux.

Seit 23 Jahren bin ich mit Michael verheiratet. Mit unseren Töchtern Eliana (20) und Leandra (18) wohnen wir im Sunnige Hof. Wir geniessen gemütliche Abende am Familientisch und gemeinsame Ausflüge in die Natur.

Meine Leidenschaft
Ich lese leidenschaftlich gerne ganz unterschiedliche Texte: Romane, wissenschaftliche Artikel, Bibeltexte und Auslegungen, Biografien und Krimis (solange die Spannung nicht zu hoch wird). Zudem bin ich sehr gerne zu Fuss in der Natur unterwegs oder löse Logikrätsel und Escape-Spiele.

So ticke ich
Ich mache mir viele Gedanken zu allem Möglichen. Manchmal drehen die Gedanken auch Nonstop. Zur Ruhe kommen muss ich noch üben. Dafür diskutiere ich gerne über unterschiedliche Themen, solange man einander zuhört und sich auch bei unterschiedlichen Meinungen mit Respekt begegnet. Ich bin gerne mit Menschen zusammen, muss mich aber nach ausgiebigen sozialen Interaktionen in einer ruhigen Ecke mit einem Buch erholen.

Unsere Kirchgemeinde und ich
Wir haben uns in der Stefanskirche von Anfang an willkommen gefühlt. Die vielfältigen Beziehungen, die Gottesdienste und der Hauskreis sind für mich wichtige Ankerpunkte im Alltag. Ich bin engagiert im Hörenden Gebet und der Fürbitte sowie in der Hauptleitung der Sommer-Kinderferienwoche.

Davon sollte es mehr geben auf der Welt
Ich wünsche mir mehr Respekt, Solidarität und Miteinander. Die zunehmende Polarisierung der Gesellschaft und Aggressivität anderen Meinungen gegenüber machen mich traurig.

Warum ich mich engagiere
Die Stefanskirche fördert Gemeinschaft und bietet Raum für unterschiedliche Menschen, mitten im Leben. Wir sind eine Weggemeinschaft, unterwegs mit Jesus. Ich wünsche mir, dass unsere Kirche ein Leuchtturm ist und bleibt, der Gottes Licht in die Umgebung strahlt. Daran möchte ich mitbauen.

Ein Highlight aus der bisherigen Amtszeit
Da greife ich auf die letzte Amtszeit zurück, ich war nämlich schon einmal Teil dieser Kirchenpflege. Wir haben damals als Kollegialbehörde verschiedene herausfordernde Zeiten und Projekte gemeistert. Ich habe dabei gelernt, weiter und visionärer zu denken und auf Gottes Führung zu vertrauen.

Sibylle Weber, neu in der Kirchenpflege für das Ressort Fundraising / Ökumene und Mission


Mirjam (Mimi) Grauli stellt sich vor
Eigentlich habe ich Ethnologie, Afrikanistik und Linguistik studiert, um die grosse weite Welt zu erkunden. Dann hat es mich aber aus Süddeutschland einfach „nur“ in die Schweiz verschlagen – und ich bin sehr gerne hier. Seit zwölf Jahren arbeite ich in der christlichen Studierendenarbeit, zuerst in Deutschland und seit 6.5 Jahren in Zürich. Ich wohne mit drei Mitbewohnenden im Stefanshof gerade vis-à-vis der Stefanskirche.

Meine Leidenschaft
Menschen und ihre Geschichten, Gaben, Fragen und Freuden sind meine Leidenschaft. Gerne bin ich mit ihnen unterwegs. Das kann Sport, Spiel, Kaffee, tiefe Gespräche oder entspannter Abend mit gutem Essen sein – Tiefsinn und Unsinn, das ist meine Lieblingskombination. Und trotzdem geniesse ich auch ab und an einen Tag allein in den Bergen oder lesend, strickend auf dem heimeligen Sofa.

So ticke ich
Ich ticke gern im dynamischen und aktiven Takt. Gerne bin ich bei Prozessen und Gedanken dabei, die nach vorne streben und mutig ausprobieren. Alles mag trotzdem auch durchdacht sein – keine Frage. Da ich meine Ergänzungsbedürftigkeit kenne, arbeite und werkle ich gern im Team und erfreue mich dabei an den Gaben anderer.

Unsere Kirchgemeinde und ich
Mich hat sofort die Herzlichkeit und Ehrlichkeit in der Stefanskirche angesprochen. Authentische Menschen, die sich sonntags treffen, um ihren Gott zu feiern und unter der Woche nicht vergessen, dass er in ihrem Alltag genauso eine Rolle spielen möchte. Da bin ich einfach gern dabei.

Davon sollte es mehr geben auf der Welt
Mit offenen Augen und unverstöpselten Ohren durch den Alltag zu gehen, um wahrzunehmen, wer und was einem begegnet. Spontane kleine und grosse Gespräche, verbindliche Freundschaften, die Alltag teilen und durch Herausforderungen gehen. Und vor allem auch bei allem etwas Leichtigkeit, denn wir kennen ja den, der letztlich alles in der Hand hält.

Warum ich mich engagiere
In wenigen Gemeinden habe ich diese Vielfalt an Menschen, Lebenswelten und Angeboten erlebt, die geprägt sind durch die Teilhabe von Gemeindemitgliedern und Freiwilligenarbeit. Und da möchte auch ich mich engagieren und meinen Teil beitragen.

Ein Highlight aus der bisherigen Amtszeit
Begeistert beobachte ich, mit wie viel Herzblut, Klarheit und Tatendrang die Kirchenpflege unterwegs ist. Es geht nicht um Traktanden, die abgearbeitet werden müssen; vielmehr merke ich, wie ein Gesamtwerk aus Menschen, Verantwortung, Möglichkeiten und Herausforderungen gemeinsam konstruiert und gepflegt wird.

Mimi Grauli, neu in der Kirchenpflege für Bildung und Kommunikation