Verantwortlich: Debora Torre
Bereitgestellt: 27.01.2026
Am Anfang war ein Garten, der Eden genannt wurde – berichtet uns die Bibel. Diesen Garten bekamen die Menschen als Lebensraum und Arbeitsraum mit einem Auftrag, der sie zu Co-Autoren der Geschichte der Welt machte: «Bearbeitet. Entwickelt. Bewahrt. Schaut zu, dass der Garten ‚Eden‘ bleibt – was übersetzt ‚Wonne‘ heisst.» Das Land der Wonne. Eine Seite weiter lesen wir davon, dass sie etwas taten, was zum Ausschluss aus dem Garten führte. Co-Autorinnen der Welt zu sein, ist nicht einfach. Dazu braucht es Vertrauen, Einsicht, Weisheit, Feingefühl, Selbstbeschränkung und – das zeigt uns die Weltgeschichte deutlich – den Willen und die Fähigkeit, mit dem Schöpfer verbunden zu sein. Dieser hat den Menschen nicht einfach abgeschrieben. Er hat sich aufgemacht, Himmel und Erde zu einem neuen Eden zu verwandeln. Die Bibel endet deshalb mit einer Schau vom Ort der Wonne 2.0. Und Gott wird bei ihnen wohnen. Und es wird keinen Schmerz mehr geben, keine Tränen und keinen Tod (Offenbarung 21,4) Alles Schlechte wird verschwunden sein. Und Gott wird wieder sichtbar bei den Menschen wohnen. Wir sind Teil der Welt, die auf dem Weg nach Eden ist. Wir gerufen, den Architekten der Welt und dieses Weges in unser Leben zu lassen und den alten Auftrag zu unserem werden zu lassen: Pflanzen, Bearbeiten, Bewahren.
Unser Jahresthema will uns zum einen Stationen dieses Weges Gottes mit der Welt beleuchten, zu anderen will es uns vergewissern, dass er uns auf unserem Wegabschnitt Leitstern, Energiequelle und Hoffnung ist, und drittens will es uns in unsere Berufung als Co-Autorinnen und Co-Autoren Edens einsetzen.
Unser Jahresthema will uns zum einen Stationen dieses Weges Gottes mit der Welt beleuchten, zu anderen will es uns vergewissern, dass er uns auf unserem Wegabschnitt Leitstern, Energiequelle und Hoffnung ist, und drittens will es uns in unsere Berufung als Co-Autorinnen und Co-Autoren Edens einsetzen.

