In Einheit in die Zukunft: Retraite 2026

Berge (Foto: www.pixabay.com)
Sie hat bereits Tradition: unsere 24-Stunden-Retraite im Ländli in Oberägeri. Eine herrliche Umgebung, eine schöne und zweckmässige Infrastruktur und eine spürbar gute geistliche Atmosphäre sind Kennzeichen dieses Hauses. Das ermöglichte einmal mehr konzentriertes Arbeiten und Zeiten des Seins und der Gemeinschaft.

Überblick
An der diesjährigen Retraite der Kirchenpflege und des Gemeindekonvents stiessen wir auf sehr viel Wertvolles. Unter uns herrscht ein Klima des Vertrauens, der Wertschätzung und des Freiraums, plus eine Haltung des Hörens auf Gott und Menschen. Das führt zu viel Dynamik und grosser Freude. Es wurden aber auch Defizite festgestellt. Sie wurden in Themen gebündelt und dienen nun zur Weiterentwicklung der Organisations- und Führungsstruktur sowie zur Stärkung der Zusammenarbeit. Im Zentrum standen Fragen zur gemeinsamen Leitungskultur, zur Einarbeitung neuer Mitarbeitender und zur klaren Definition von Aufgaben und Zuständigkeiten.

Soll-Führungsbäume
Ziemlich bald nach dem Start in die Retraite wurden in einer Gruppenarbeit vier Soll-Führungsbäume erstellt, also Führungsbäume, wie sie "sein sollen". Wurzeln = Quelle; Stamm = Haltung; Krone = Verhalten. Sie sollen genutzt und als Grundlage für ein gemeinsames Führungsverständnis dienen. Ziel ist es, zeitnah eine einheitliche Basis für Führung und Zusammenarbeit zu schaffen.

Neu an Bord
Wir haben eine Fülle von gutem Material, das über die Jahre erarbeitet worden ist. Nur ist das oft nicht ganz einfach auffindbar. Die verschiedenen Personalwechsel haben dieses und auch andere Defizite vor allem bei der Einführung von neuen Mitarbeitenden gezeigt. Um Neuen einen besseren Start zu ermöglichen, wird ein zentraler „Sammelordner“ mit allgemeinen Informationen erstellt. Dabei ist auch den vielen Freiwilligen Rechnung zu tragen, die ebenfalls einfach auf für sie relevante Informationen zugreifen müssen können. Langjährige Mitarbeitende sollen sich bewusst sein, dass ihr Erfahrungswissen neuen Kolleginnen und Kollegen nicht selbstverständlich zugänglich ist. Eine klare Einführung und Begleitung sind entscheidend.

Grosse Dankbarkeit
Dies ein paar Eindrücke aus der Fülle. Es macht Freude und dankbar, so miteinander unterwegs sein zu können. Und es braucht Begleitung im Gebet, damit es so bleibt!
Thomas Bucher, Präsident der Kirchenpflege